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Sich in den „Ninja“-Prozess verlieben

„Die letzten 33 Jahre habe ich jeden morgen in den Spiegel geschaut und mich selbst gefragt: Wenn heute der letzte Tag meines Lebens wäre, würde ich dasselbe tun, was ich vorhatte heute zu tun? Und wann immer die Antwort ‚Nein‘ zu viele Tage in Folge war, wusste ich, dass ich etwas ändern muss.“

– Steve Jobs

Ich finde das Zitat von Steve Jobs wirklich passend und es beschreibt ganz gut meinen aktuellen Beitrag. Es geht um Leidenschaft für das was ich tue, um die Person, welche ich sein möchte und die Schritte, welche dazu notwendig sind.

Für mich ist es wichtig, bestimmte mentale Aspekte auf dem Weg zu Ninja Warrior zu berücksichtigen. Denn man sagt ja, dass man das was man tut lieben muss, um im Leben erfolgreich zu sein. Wenn man es wirklich ernst meint und alles dafür tut, wird man es erreichen.

So einfach kann es ja nicht sein … oder?

Trotz bester Absichten kann es passieren, dass man seine Ziele verfehlt. Es ist mir auch schon passiert. Shit happens! Das gilt meiner Meinung nach nicht nur im sportlichen Umfeld, sondern überall im Leben. Ich für mich habe gelernt, dass mehr hinter dem steckt, was man liebt zu tun. Sich den Allerwertesten aufzureißen ist nur die halbe Miete.

Leidenschaft

Liebe ist eine intensive Emotion, die der Anstoß für meine Ziele sein kann. Emotionen können jedoch flüchtig sein … Was passiert, wenn ich mit der Realität konfrontiert werde, die es wirklich braucht, um meine Ziele zu erreichen? Da kommt jetzt die Leidenschaft ins Spiel.

Leider wird das Wort Leidenschaft oft missbraucht und es wird völlig missverstanden. Das Wort Leidenschaft bedeutet zu leiden oder dieses Leid zu ertragen. Die intensiven Emotionen von „Liebe“ oder „etwas unbedingt wollen“ sind nur die ersten Schichten dieser Leidenschaft … die ersten Schritte einer langen Reise.

Die nächsten Schritte gehen

Für mich gab es definitiv Zeiten, in denen ich einen Schritt zurücktrat. Ich sah mir an, wo ich in Zukunft sein wollte und fragte mich, ob meine Handlungen mir dabei helfen würden, dorthin zu gelangen.
Ich überprüfte dabei ständig meine Ziele. Fokussierte mich neu. Genau das half mir, diese nächsten Schritte zu gehen. Und ich tue es noch immer. Deshalb kann ich dich nur ermutigen, das Gleiche zu tun.

Die gesteckten Ziele sind oft sehr zentriert. Das heißt zB Gewicht zu verlieren, besser im Spiegel auszusehen oder einfach 20 Klimmzüge hintereinander auszuführen.

Das sind alles super Ziele, ja … Das Problem hierbei ist jedoch, dass solche Ziele mich persönlich nur kurzfristig motivieren. Letztendlich reicht es für mich nicht aus, mich auf diese Benchmarks zu konzentrieren. Sie tragen nicht dazu bei, mein Verhalten entsprechend zu steuern. Ich muss mich auf die alltäglichen Gewohnheiten konzentrieren. Es beginnt grundsätzlich damit, dass ich mich selbst frage:

Wer will ich eigentlich sein?

Sich zu fragen, wer ich sein möchte bedeutet, sich auf alltägliche Verhaltensweisen zu konzentrieren, die diese Identität unterstützen. Statt sich darauf zu konzentrieren, 20 Klimmzüge zu schaffen, verpflichte ich mich nun, ein ganzheitlicher Ninja Warrior-Athlet zu sein.

» mehr unter: #RoadToNinjaWarrior2018

Dies beinhaltet gewisse Gewohnheiten für mich. Zum Beispiel, meine Liegestütze, Klimmzüge, Kniebeugen usw jeden einzelnen Tag zu machen. Keine Ausreden! Der Schlüssel ist, mit den kleinen Schritten zu beginnen und im Laufe der Zeit darauf aufzubauen.

Wie sieht das bei dir aus?

Karl

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